Aktuelles

Kein Online-Shopping ohne Logistik

Logistik ist der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands und schafft die Grundvoraussetzungen für die alltägliche Versorgung der Menschen, egal ob es sich dabei beispielsweise um die Belieferung der Supermärkte mit frischer Ware handelt oder die Zustellung wichtiger Medikamente und Medizinprodukte an Apotheken und Krankenhäuser. Dies gilt auch und gerade für den Onlinehandel, der besonders seit Beginn der Corona-Pandemie ein starkes Wachstum verzeichnet: Im Vergleich zu 2019 stieg der Umsatz im Jahr 2020 laut Bundesverband E-Commerce und Versandhandel um 14,6 Prozent auf 83,2 Milliarden Euro. Die Logistik ist dabei erfolgsentscheidend und hat auch Einfluss auf viele Bereiche des persönlichen Alltags: Innovative Zustellkonzepte und passende Logistikimmobilien sorgen für Zuverlässigkeit und halten die Städte lebenswert, komplexes Retourenmanagement vereinfacht Rücksendungen, intelligente Prozesse ermöglichen individuelle Anpassungen an der bestellten Ware. Doch den meisten Menschen ist die Leistung der Logistik für einen funktionierenden Onlinehandel nicht bewusst. Der Tag der Logistik am 15. April ist die Gelegenheit, nicht nur mehr über die Funktionen von Logistik und Supply Chain Management zu erfahren, sondern auch über die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten, die sich dort verbergen.

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Infrastrukturminister Christian Pegel übergibt online 11,5-Millionen-Euro-Bescheid für Fährhafen Sassnitz

Am Montag, 12. April, übergibt Infrastrukturminister Christian Pegel dem Bürgermeister der Stadt Sassnitz, Frank Kracht, digital einen Zuwendungsbescheid über rund 11,5 Millionen Euro im Beisein von Heiko Miraß, Staatssekretär im Finanzministerium, Harm Sievers, Geschäftsführer des Fährhafen Sassnitz, Prof. Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender BayWa AG, und Henning Bligenthal, Geschäftsführer der VIELA GmbH. Mit Hilfe der Förderung soll der Liegeplatz 3a am sogenannten Offshore Terminal Süd, der künftig noch größere Bedeutung für den Getreideumschlag bekommt, umgebaut werden. Ziel ist es, dort künftig noch größere Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 11,5 Metern abfertigen zu können. Dazu werden die innere Hafenzufahrt und der Liegeplatz bis zu einer Wassertiefe von 12,95 Metern ausgebaggert. Ein neuer Schutzdamm dient dem sicheren Festmachen der größeren Schiffe und der Gewährleistung der Standsicherheit des benachbarten Liegeplatzes 2. Ferner entsteht eine neue Zufahrtsstraße zum Liegeplatz.

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Logistik ist Treiber digitaler Innovation

Bremen. In Logistik und Supply Chain Management setzt man schon lange auf digitale Technik. Von Computern, die in vielen Speditionen in den 70er Jahren die Touren berechnet haben, über Barcode-Scanner zur schnelleren Erfassung von Sendungsdaten in den 80ern bis hin zu vollvernetzten und transparenten Lieferketten mit Einsatz von Algorithmen, künstlicher Intelligenz, Drohnen, Exoskeletten oder Datenbrillen, wie wir sie heute erleben: Die Logistik gehört zu den Treibern digitaler Innovation, und das muss sie auch. Denn die Kundenanforderungen ändern sich laufend und mit ihnen steigen auch die Erwartungen, nicht nur in der Zustellung von Paketen, sondern zum Beispiel auch in der Produktionslogistik und den damit verbundenen Prozessen und Schnittstellen.

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Pegel: Förderprogramme für moderne Mobilität und Klimaschutz nutzen

„Städte, Gemeinden und erstmals auch kommunale und gewerbliche Unternehmen können Fördermittel für Konzepte erhalten, mit deren Hilfe sie ihre Fuhrparks elektrifizieren, Ladeinfrastruktur schaffen oder E-Fahrzeuge in ihre Mobilitäts- und Logistikangebote aufnehmen wollen. Die Erarbeitung von Strategien kann mit bis zu 80 Prozent, maximal 100.000 Euro bezuschusst werden“ sagt der Minister und wirbt:“ „Damit die Energiewende gelingt, sind vielfältige Ideen gefragt. Dass jetzt auch konzeptionelle Vorbetrachtungen zum Markhochlauf der Elektromobilität förderfähig sind, begrüße ich sehr“, so der Minister.

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Fahrschulen in M-V können am Montag wieder öffnen

„Ich freue mich sehr, dass wir an dieser Stelle wieder einen Schritt in Richtung Normalität tun können – wenn auch unter Auflagen. Um einander gegenseitig vor einer Ansteckung mit Covid 19 zu schützen, müssen Lehrer und Schüler bei der praktischen Ausbildung im Auto eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Sofern das nicht möglich ist, ist vor Antritt der Ausbildungseinheit ein negatives Ergebnis eines Selbsttests vorzulegen“, sagte Verkehrsminister Christian Pegel nach dem Beschluss.

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Seehafen Wismar treibt mit dem Aufbau eines LoRaWAN-Netzes seine Digitalisierung voran

Die Planung und Implementierung der neuen Technologie erfolgt im Rahmen des Förderprogrammes Innovative Hafentechnologien (IHATEC). LoRaWAN ist eine drahtlose Übertragungstechnologie, die sich durch eine hohe Reichweite, geringen Energiebedarf und niedrige Kosten auszeichnet. Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen Gebäudedurchdringung, die einen Empfang auch in abgelegen Gebäudeteilen möglich macht.

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Kabinett beschließt Härtefallregelung für Fahrschulen und Piloten

Verkehrsminister Christian Pegel: „Die Folgen der Corona-Pandemie stellen uns alle vor enorme Herausforderungen. Uns haben viele Schreiben von Bürgern erreicht, die in einer Notlage stecken, weil sie durch die Beschränkungen für die Fahrschulen ihren Beruf nicht ausüben können – zum Beispiel von angehenden Pflegedienstmitarbeitern, Polizistinnen oder Rettungsassistenten, die zwingend mit dem Auto unterwegs sein müssen, um ihren verantwortungsvollen Job auszuüben.

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Zufriedenstellendes Jahresergebnis für den Seehafen Wismar

Die im Hafen bewegte Gütermenge über alle Verkehrsträger (Schiff, Bahn, LKW) von rund 5,8 Mio. Tonnen liegt rund 12 % unter dem Vorjahresniveau. Stärkere Rückgänge musste der Seehafen Wismar durch den milden Winter 2019/2020 im Geschäftsbereich Auftausalz sowie einen temporären Auftragsausfall im Bereich der Forstprodukte aufgrund eines Brands bei einem Unternehmen im benachbarten Holzcluster hinnehmen.

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RFH in Rostock steigert Umschlag um 6 Prozent

Im Rostocker Fracht- und Fischereihafen (RFH) sind 2020 935.000 Tonnen Güter umgeschlagen worden. Das ist eine deutliche Steigerung von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Auch unter den erschwerten Bedingungen der Coronapandemie ist es uns gelungen, das erreichte hohe Niveau im Seegüterumschlag zu halten und mit einem Plus von 50.000 Tonnen im vergangenen Jahr weiter zu verstetigen“, kommentierte Steffen Knispel, Geschäftsführer des am Westufer der Warnow gelegenen Universalhafens, die Bilanz.

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Stena Line kombiniert weiter: Neuer Schwedenzug von Luxemburg via Rostock

Die neue Relation Bettembourg-Trelleborg startet am 11. Januar 2021 mit drei wöchentlichen Rundläufen und ergänzt das bestehende schienenbasierte Portfolio von Stena Line, Kiel-Bettembourg und Kiel-Verona, sowie Rostock-Verona, um eine weitere Strecke. Mit kurzer Vorlaufzeit und direkt angeschlossenen Knotenpunkten im Hinterland wie Eskilstuna in Schweden oder Le Boulou und Lyon in Frankreich entsteht ein europaweites Transportangebot aus einer Hand.

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Seehafen Wismar stärkt Standort durch Unternehmensansiedlung

ATG Deutschland hat hierfür die auf dem Hafengelände befindliche Produktionshalle der Hanse Drehverbindungen GmbH, einer Tochter des Enercon-Konzerns, inkl. der angrenzenden Freilagerflächen erworben. Bernd Steffen, Geschäftsführer der ATG Deutschland GmbH, erläutert: „Für die ATG Deutschland GmbH ist diese Akquisition ein wichtiger Schritt in die Zukunft, verbunden mit der Festigung unserer Aktivitäten in der Region und einem leistungsstarken Partner an unserer Seite.

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AUF DEM WEG ZU EUROPAS FÜHRENDER WASSERSTOFFREGION

Die Wirtschaftsförderorganisationen der norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben sich zur grünen Wasserstoffinitiative HY-5 zusammengeschlossen. Das gaben sie zum Start der WindEnergy Hamburg bekannt. Die neue Standortinitiative verfolgt das Ziel, Norddeutschland zur stärksten Zukunftsregion für grünen Wasserstoff im Herzen Europas zu machen und die Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff zu vervollständigen.

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Aktuelles

Kartenapplikation

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    Deine Hauptaufgabe ist es, Waren und Transportgüter pünktlich und vor allem sicher von A nach B zu fahren und dabei große Trucks zu lenken. Je nachdem, für welches Transportunternehmen du dich entscheidest, kannst du einen Job annehmen, bei dem du jeden Tag zuhause bist oder eine Arbeitsstelle, die dich in ferne Länder führt. Du bist als Berufskraftfahrer/in auch im öffentlichen Personenverkehr tätig oder führst Entsorgungsfahrzeuge. Da die Transport- und Logistikbranche in MV boomt, wirst du nach deiner Ausbildung entweder gleich von deinem Betrieb übernommen oder findest woanders nahtlos eine Anstellung.
    In der Ausbildung zur/zum Binnenschiffer/in lernst du vom Maschinenraum bis zum Steuerrad alles kennen. Du musst wissen, wie man ein Schiff korrekt los- und festmacht oder ein Ankermanöver durchführt. Wenn diese Grundlagen sitzen, lernst du etwas über das Wasserstraßennetz, Fahrregeln und welche Vorschriften zu beachten sind, in Bezug auf Gütertransport und Personenbeförderung. Auf dem Wasser steuerst und navigierst du das Schiff – auch durch Schleusen und Hebewerke. Das Ziel deiner Ausbildung ist es, das Schiff eigenverantwortlich zu steuern und die Crew beaufsichtigen zu können.
    Jedes Frachtschiff hat nur eine begrenzte Kapazität und es ist deine Aufgabe, den vorhandenen Platz voll auszunutzen. Dafür stellst du die Container so zusammen, dass sie die Frachtkapazitäten nicht über- und nicht unterschreiten. Es gehört auch zu deinen Aufgaben, die Fracht vom Schiff in Empfang zu nehmen und den Weitertransport per Schiff, per LKW oder per Bahn zu organisieren. Du prüfst Frachtpapiere und stellst sicher, dass niemand etwas Verbotenes wie Tierpelze oder gefälschte Marken nach Deutschland schmuggelt.
    Es ist deine Aufgabe, Kunden über die Leistungen und Preise zu informieren, Frachtberechnungsvorschriften zu erläutern, Angebote auszuarbeiten und Aufträge entgegenzunehmen. Du planst die Routen der Fahrer so, dass sie möglichst zeit- und kostensparend gefahren werden können und disponierst auch den Personaleinsatz. Manchmal arbeitest du auch im Schalterdienst, nimmst Sendungen an und gibst sie auf. Du wirkst bei der kaufmännischen Steuerung und bei Marketing- und Vertriebsmaßnahmen mit.
    Es ist deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass ein Lagerplatz optimal ausgenutzt werden kann und jede Palette auf Anhieb wiedergefunden wird. Du bist dafür verantwortlich, Waren anzunehmen, ihre Papiere zu prüfen, Auslieferungstouren zu koordinieren und diese Prozesse wirtschaftlich zu organisieren. Fachkräfte für Lagerlogistik optimieren den Informations- und Materialfluss, vergleichen Angebote und sind für die Sortierung und die sachgerechte Lagerung von Waren zuständig. Dazu gehörten manchmal auch Gefahrenstoffe, die du so unterbringen musst, dass niemand daran zu Schaden kommt.
    Neben dem sicheren Verstauen von Möbeln und Einrichtungsgegenständen in Umzugskartons bist du als Fachkraft für Möbel,- Küchen und Umzugsservice auch für die Anlieferung und den Aufbau von Möbeln und Küchen verantwortlich. Für diese Arbeit wirst du von deinen Kunden, die entweder keine Zeit oder keine Kraft haben, um diese Aufgaben alleine zu bewältigen, sehr viel Dankbarkeit ernten. Während deiner Ausbildung lernst du, wie du schwere Gegenstände möglichst rückenschonend hebst und wie du schnell aus Einzelteilen ein fertiges Möbelstück zusammenschraubst. Es gehört auch zu deinen Aufgaben, Mängel oder Transportschäden zu dokumentieren.
    Denn oftmals müssen Waren irgendwo gelagert werden, bevor sie weiterverteilt und transportiert werden können. Als Fachlagerist/in sorgst du dafür, dass Waren fachgerecht zwischengelagert werden, damit sie im einwandfreien Zustand beim Kunden ankommen. Da Lagerräume meistens sehr hoch sind, bedienst du Gabelstapler, Handwagen und Sortieranlagen. Oft wirst du als Fachlagerist/in auch mit organisatorischen Aufgaben betraut, denn du musst Transportrouten für LKWs oder Schiffe ausarbeiten und bist auch in die Logistik eingebunden. Dafür musst du auch mit rechtlichen Grundlagen und Zollbestimmungen vertraut sein.
    Während man früher nur das essen konnte, was eben vor der Haustür auf den Feldern wuchs, kommst du heute in den Genuss von Gewürzen, Früchten und kulinarischen Kreationen, die rund um den Erdball wachsen. Damit diese Güter wirtschaftlich und vor allem in guter Qualität am Zielort ankommen, sorgt ein/e Kaufmann/frau für Spedition- und Logistikleistung dafür, dass Waren richtig verladen und verschickt werden. Du bist der Fachmann bzw. der Fachfrau für alles, was mit dem Transport zu tun hat. Du bist ein echter Stratege und kannst auch damit umgehen und schnell reagieren, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft.
    Du steuerst, planst und organisierst den Transport von ganz unterschiedlichen Gütern auf Schiffen. Wenn das Unternehmen, für das du arbeitest, eigene Schiffe besitzt, besorgst du entsprechende Transportaufträge. Zu deinen Aufgaben gehört es aber auch, Frachtraum auf anderen Schiffen für deine als Schiffskaufmann/frau dafür zuständig, Liegeplätze für Frachtschiffe in fernen Häfen zu buchen, das Verladen zu kontrollieren, Frachtpapiere zu prüfen und den Schiffsbedarf wie die Treibstoff- und Proviantversorgung vor dem Auslaufen zu organisieren.
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Glossar

Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z

Ausbildung

Summe aller Lehrmaßnahmen, welche dazu führen, dass jemand eine bestimmte Qualifikation erlangt.

Automatisierung

ist die Anwendung von technischen Mitteln, mit dem Ziel ohne Einflussnahme des Menschen, bestimmte Operationen durchzuführen.

Automobile

ist ein, von einem Motor angetriebenes, Kraftfahrzeug. Es dient der Beförderung von Personen und Frachtgütern.

Automobillogistik

umfasst die Planung, Koordination, Kontrolle und Durchführung der Güterflüsse in der Automobilindustrie.

Barcode

ist ein optischer Datenträger. Der Barcode ist ein maschinell lesbarer Strichcode, welcher zur Kennzeichnnung von Artikeln dient. Die Codierung wird durch die unterschiedliche Breite der Striche vorgenommen.

Bebunkerung

ist die Versorgung eines Schiffes mit Treibstoffen mittels einer Bunkerstation an Land.

Beschaffungslogistik

befasst sich mit allen Aktivitäten, die der Versorgung des Unternehmens mit Gütern dienen.

Big Data

ist ein allgemeiner Begriff für umfangreiche Mengen unstrukturierter Daten, die Unternehmen täglich produzieren. Das primäre Ziel der Analyse ist die Entdeckung von reproduzierbaren Geschäftsmustern.

Binnenschiffsverkehr

beschreibt die Schifffahrt auf Binnenwasserstraßen (z. B.: Flüsse, Kanäle).

Blocklager

Die Lagereinheiten werden ohne zusätzliche Lagergestelle in mehreren Lagen übereinander gestapelt und bilden artikelreine Blöcke. Dazu werden meist Ladungspaletten oder Gitterboxen genutzt.

CO2-Fußabdruck

ist die Menge an CO2-Emissionen, die ein Unternehmen in einer bestimmten Zeit verursacht. Durch die CO2-Bilanz wird aufgezeigt, wie man durchschnittlicht darsteht. Je mehr Emissionen verursacht werden, desto größer ist der Fußabdruck und desto schlechter ist die eigene Klimabilanz.

Container

ist ein standardisierter Großbehälter, der dauerhaft für die Beförderung von Waren verwendet werden kann. C. werden für unterschiedliche Ladegüter hergestellt und besitzen dem entsprechende Ausstattungen. Besonders gängig sind 20- und 40-Fuß-Container.

DIN

(Deutsche Industrie-Norm) Es gibt zahlreiche DIN zu vielen Bereichen der Logistik, in denen Standards festgesetzt sind.

Digitalisierung

bedeutet die digitale Umwandlung von Darstellungen und Durchführungen von Informationen und Kommunikationen. Weiterhin kann es die digitale Modifikation von Geräten und Fahrzeugen bedeuten.

Direktverkehr

(auch Direktfahrt) wird die Beförderung von Gütern zwischen Versender und Empfänger genannt. Das Transportmittel für das Gut wird nicht gewechselt.

Distributionslogistik

ist die Planung, Organisation und Durchführung von Prozessen der Warenverteilung zur nachgelagerten Wirtschaftsstufe bzw. zum Verbraucher.

Einzelwagenverkehr

ist dadurch gekennzeichnet, dass Güterwagen von unterschiedlichen Versendern und Empfängern zu einem Güterzug zusammengefasst werden.

Entsorgungslogistik

bezeichnet die Summe aller zur Durchführung der Entsorgung nötigen Aufgaben und Maßnahmen.

Fahrzeugpool

ist die Summe der Fahrzeuge, die sich einem Unternehmen zuordnen lassen. Die Mitarbeiter können auf den Pool zugreifen, um die für sie relevanten Aufgaben zu erfüllen.

Feeder-Verkehr

beschreibt den Transport von Containern aus kleineren Häfen zu Größeren, die durch Überseelinien angelaufen werden und umgekehrt.

Fernverkehr

beschreibt alle Transporte von Personen und Gütern, die über den Bereich des Nahverkehrs hinaus gehen.

Festes Massengut

festes Gut, dessen Beförderungseinheit nach Gewicht festgelegt wird.

Flugabfertigung

beschreibt alle Vorbereitungen, die nötig sind, damit ein Flugzeug starten kann. Dazu gehören unter anderem die Ausstellung nötiger Papiere und das Verladen von Gütern und Personen.

Flurförderzeuge

ist ein Fahrzeug, das an den Boden gebunden ist. Es dient dem vertikalen und horizontalen Transport von Lasten innerhalb des Unternehmens.

Flüssiges Massengut

ist ein flüssiges Gut, dessen Beförderungseinheit nach Volumen festgelegt wird.

Frachtführer

ist ein Unternehmer, der den Warentransport durchführt. Dies geschiet häufig als Unterauftragnehmer einer Spedition.

Freilager

beschreibt die Lagerung von Gütern auf freier Fläche. Entsprechend den Belastungen muss der Untergrund befestigt und aufbereitet sein.

Fährverkehr

ist Teil der konventionellen Linienschifffahrt. Der Verkehr dient zur Überquerung eines Gewässers.

Ganzzug

ist dadurch gekennzeichnet, dass Güterwagen vom gleichen Versender und Empfänder geschlossen vom Start- zum Zielbahnhof befördert werden.

Gefahrgut

sind Güter, von denen durch ihre Eigenschaften Gefahren für die öffentliche Ordnung oder Sicherheit ausgehen.

Geschlossenes Lager

ist ein Gebäude, welches dem Schutz der eingelagerten Güter dient.

Getränkelogistik

fasst alle nötigen Organisations- und Arbeitsschritte zusammen, die benötigt werden, damit die Getränke zur rechten Zeit am rechten Ort sind.

Glossar

Hier werden häufige genutze Begriffe kurz erklärt. Nach der Auswahl eines Buchstabens erscheint eine Liste mit den Bezeichnungen.

Großraumtransport

Transport von Gütern, welche die für den Straßenverkehr standardmäßig zugelassenen Abmaße überschreiten.

Güterverkehrsstelle

dienen zur Berechnung der Tarifkilometer. Sie können Güterbahnhöfe, Grenzübergangspunkte oder Abfertigungshilfsstellen sein.

Hafen

natürlicher oder künstlich angelegter Anlegeplatz für Schiffe.

Hochregallagerung

beschreibt die Lagerung von Gütern in Regalen mit einer Gesamthöhe von über zehn Metern.

ISO

(International Standard Organisation) entwickelt und veröffentlicht internationale Normen, welcher der Standardisierung dienen.

Instandhaltung

beschreibt die ständige Pflege und Wartung von Anlagen.

Intermodaler Verkehr

beschreibt die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel zur Durchführung von Gütertransporten. Dabei wird die Ladeeinheit oder das Straßenfahrzeug nicht gewechselt.

Joint-Venture

bezeichnet die Kooperation von Unternehmen zur besseren Nutzung der Ressourcen.

Just-In-Time

(abgek. JIT) beschreibt die zeitgerechte Anlieferung von Materialien. Das Ziel ist es, am Bedarfsort die Lagerhaltung möglichst zu vermeiden.

Kabotage

Beinhaltet das Recht zur Beförderung von Gütern innerhalb eines Staates durch ein ausländisches Unternehmen.

Klarierung

umfasst die Betreuung eines Schiffes, während es im Hafen liegt. Dazu gehört u.a. das Bearbeiten von Zolldokumenten.

Kombinierter Verkehr

beschreibt die Verknüpfung unterschiedlicher Transportsysteme. Derüberwiegende Teil der zurückgelegten Strecke wird mit der Eisenbahn, dem Binnen- oder Seeschiff bewältigt. Der Vor- und Nachlauf auf der Straße wird so kurz wie möglich gehalten.

Kommissionierung

ist die Zusammenstellung von Artikeln aus einem Sortiment für einen Kunden.

Konfektionierung

bezeichnet die Zusammenstellung von Artikeln zu einem Endprodukt.

Kontraktlogistik

ist die Vergabe von Logistiktätigkeiten über einen längeren Zeitraum an einen Dienstleister.

Kreuzfahrtschiff

ist ein Passagierschiff. Die Hauptaufgabe ist die Reise an sich und nicht die Beförderung von einem Ort zu einem anderen.

Kurzstreckenseeverkehr

beschreibt den Seeverkehr, der im Bereich des selben Kontinents stattfindet.

Kühllagerung

beschreibt die Lagerung von Stoffen oder Gütern bei niedrigen Temperaturen.

Ladungssicherung

ist die Durchführung von Maßnahmen, mit dem Ziel die Ladungen gegen Verrutschen, vor Witterungseinflüssen und vor unbefugtem Zutritt zu sichern.

Landtransporte

sind Transporte von Gütern oder Personen an Land.

Lang-Lkw

sind Lkw mit einer Gesamtlänge von bis zu 25,25 Metern. Sie dürfen jedoch nur auf einem festgelegten Straßennetz fahren.

Linienschifffahrt

ist die regelmäßige Schiffahrt gemäß fester Fahrpläne entlang bestimmter Routen.

Linienverkehr

ist eine regelmäßige Verkehrsverbindung auf einer bestimmten Verkehrslinie. Dies dient meist zur Beförderung von Personen.

Luftverkehr

bezeichnet die Nutzung des Luftraums zum Transport von Fracht und Personen.

Massengut

ist ein Gut, dessen Beförderungseinheiten in Gewicht oder Volumen bemessen werden.

Mehrwertdienste

sind wertschöpfende Dienstleistungen, die nicht zu den Haupttätigkeiten eines Unternehmens gehören.

Mehrzweckschiff

ist dazu fähig, als Frachtschiff unterschiedliche Güter zu transportieren.

Multimodaler Transport

ist die Beförderung von Gütern mit unterschiedlichen Transportarten. Es gilt ein einheitlicher Pachtvertrag. Kommt vor allem bei Container- oder Palettenversand vor.

Nahverkehr

ist die Beförderung von Gütern oder Personen innerhalb einer Großstadt oder in einem Radius von ca. 50 Kilometern.

Offshore

bezeichnet den Bereich außerhalb der Hoheitsgewässer.

Palettenlagerung

beschreibt die Lagerung von Gütern auf Paletten. Die Paletten werden in dafür gegeigneten Vorrichtungen gelagert.

Personenverkehr

beschreibt allen Verkehr, der dazu dient Personen zu befördern.

Portalkran

ist ein Kran, der den Arbeitsbereich mit einem oder mehreren Trägern überspannt.

Projektladung

ist eine besonders große, sperrige Ladung, die nicht in einem standardisierten Container transportiert werden kann. (z. B.:Teile von Kränen)

Qualifizierung

beschreibt den Erwerb von Fähigkeiten.

Qualitätsmanagement

umfasst alle organisatorischen Maßnahmen, die dazu dienen die Prozessqualität, die Leistungen und das Produkt zu verbessern.

Rangierbahnhof

ist eine große, aus mehreren Gleisen und Weichen bestehende Anlage. Auf dieser ist es möglich Züge oder einzelne Wagen auf ein anderes Gleis zu schieben oder zu fahren.

Rangierleistung

beschreibt die Kombination erbrachter Leistungen im Bereich des Rangierens. Dazu gehören u.a. das Zusammenstellen und Auflösen von Güterzügen, Umsetzen von Lokomotiven oder Wagongruppen auf ein anderes Bahnhofsgleis und das Umfahren eines wendenden Güterzuges im Bahnhof.

Retourenmanagement

beschreibt den Umgang mit Warenrücksendungen und Reklammationen und allen damit verbundenen Informationsflüssen.

RoRo

(Roll on, Roll off) bezeichnet Schiffe, deren Güter aus eigener Kraft auf das Schiff fahren und es am Zielort wieder verlassen können.

Rohrleitungsverkehr

bezeichnet den Transport von Gütern in geschlossenen Rohrleitungen. Die Transportwege und Gefäße sind dabei identisch.

S-Bahn

(kurz für: Schnellbahn oder Stadtbahn) ist eine auf Schienen laufende Bahn. Sie dient dem Personen- oder Güterverkehr innerhalb von Großstädten und Stadtregionen.

Schiene

ist ein meist paarweise verlegter Teil einer Gleisanlage, auf dem sich Schienenfahrzeuge fortbewegen. Der Abstand der Schienen ist die Spurbreite.

Schwerlast

beschreibt ein Gut, dessen Gewicht für die Abmaße größer als gewöhnlich ist.

Schwerverkehr

bezeichnet den Transport von Gütern, die für ihre Maße ein sehr hohes Gewicht aufweisen.

Seeverkehr

ist der Transport von Gütern und Personen außerhalb von Binnengewässern.

Sendungsverfolgung

ist ein System, mit dessen Hilfe der aktuelle Bearbeitungsstatus von Sendungen oder Ladungen überprüft werden kann.

Silo

ist ein Speicher für Schüttgut. Das Silo wird von oben beladen und von unten entleert.

Smart Logistics

beschreibt die computergesteuerte oder -unterstützte Optimierung logistischer Prozesse.

Spezialfahrzeuge

sind Fahrzeuge, die für einen bestimmten Verwendungszwecks gebaut und meist mit verschiedenen Zusatzeinrichtungen ausgerüstet werden.

Speziallogistik

befasst sich mit der Organisation und Durchführung von Transporten, die spezielle Voraussetzungen erfordern (z. B.: Spezialfahrzeuge)

Stauerei

ist das Be- und Entladen von Schiffen mit Stückgut.

Straßenverkehr

bezeichnet die Nutzung des Verkehrsträgers Straße, mit dem Ziel Güter und Personen zu transportieren.

Stückgut

bezeichnet alles, was sich am Stück transportieren lässt und nicht erst zu größeren Einheiten zusammengefasst werden muss.

Stückgutfrachter

ist ein Schiff, welches alle Arten von Stückgütern transportieren kann.

Tank

beschreibt einen goßen Behälter zum Aufbewahren oder Mitführen von Flüssigkeiten oder Gasen.

Tanker

ein Lastschiff mit Behältern zum Transport von Flüssigkeiten oder Gasen.

Tracking and Tracing

(auch Sendungsverfolgung) ist ein System, mit dessen Hilfe der aktuelle Bearbeitungsstatus von Sendungen oder Ladungen überprüft werden kann.

Trailer

ist ein Anhänger, der zum Transport von Lasten dient.

Trampschifffahrt

beschreibt die Beförderung von Gütern nach Bedarf. Die Beförderung findet auf frei vereinbarten Wegen mit frei vereinbarten Zielhäfen statt.

Verderbliche Ware

bezeichnet Waren (meist Lebensmittel) die einem speziellen Transport bedürfen. Der Transport muss meist gekühlt stattfinden.

Verpackungslogistik

ist die Summe aus Organisation, Steuerung, Durchführung und Optimierung von Verpackungsprozessen in einem Unternehmen.

Verzollung

ist die Erhebung der Einfuhrabgaben mittels Zollbescheid.

Wagenladungsverkehr

bezeichnet die Versendung von Gütern in einer bestimmten Größe. Die Größe der Sendung entspricht einem oder mehreren Waggons oder einer Lkw-Ladung.

Wasser

ist ein Verkehrsträger. Er setzt sich aus natürlichen und künstlichen Binnenwasserstraßen, sowie der Hochsee zusammen.

Wechselbrücke

bezeichnet einen austauschbaren Ladungsträger, der bei entsprechender Ausrüstung für den kombinierten Verkehr geeignet ist.

Zolllager

ist das Lager für unverzollte Waren.

Überlänge

beschreibt eine Länge, die wesentlich über das Normalmaß hinaus geht.

Logistikdossier

Logistikdossier

Logistik in Mecklenburg-Vorpommern – Mehr als der Transport von A nach B

Deutschlandweit generierten im Jahr 2015 fast 3,0 Mio. Erwerbstätige in der Logistik ein Umsatzvolumen von mehr als 250 Mrd. €. Damit ist die Logistik in Deutschland der drittgrößte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel [Fraunhofer SCS / Top 100 der Logistik 2016-2017], obgleich sie innerhalb der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung nicht als eigenständiger Wirtschaftszweig abgebildet ist. Die Logistik definiert sich heute, bei steter Erweiterung der Schwerpunkte und Zielstellungen, weit über reine Beförderungs- und Lagerleistungen hinaus. Sie umfasst die ganzheitliche Planung, Steuerung, Durchführung und Kontrolle aller Güter- und Informationsflüsse innerhalb von sowie zwischen komplexen Wertschöpfungsketten und ist daher wesentliches Merkmal erfolgreichen Wirtschaftens [Helmut Baumgarten / Logistik-Management – Strategien - Konzepte - Praxisbeispiele].

Maßgeblich bestimmt sich der Erfolg logistischer Tätigkeit durch die die Fähigkeit,

  • das richtige Produkt,
  • im richtigen Zustand,
  • zur richtigen Zeit,
  • am richtigen Ort,
  • in der richtigen Menge,
  • zu den richtigen Kosten und
  • mit den richtigen Informationen

bereitzustellen. Die Erweiterung bzw. weitere Verzweigung dieses Anforderungskatalogs von Elementen um den Aspekt der richtigen Verpackung (7R+) ist dabei jedoch bereits allgegenwärtig.

Wie auf Bundesebene, so ist die Logistik mit ihren verschiedenen Disziplinen auch in Mecklenburg-Vorpommern (MV), als logistischen Knotenpunkt im Ostseeraum und (trans)europäischen Verkehrsnetz, von herausragender Bedeutung für den Wirtschaftsstandort. Mehr als 40.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählt die Transport- und Logistikbranche von MV im Jahr 2014. Dies entspricht einem Anteil von ca. 7,4 % an der Gesamtbeschäftigung im Bundesland. Geprägt wird dieses Bild insbesondere durch

  • Transport- und Zustellberufe (41 %),
  • Lager- und Umschlagberufe (40 %) sowie
  • kaufmännische und Verwaltungsberufe (19 %) [Fraunhofer SCS / Logistikbeschäftigung in Deutschland – Vermessung, Bedeutung und Struktur].

Gemessen am Status quo und der jüngsten Entwicklung ist das Spektrum an Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Logistikdienstleister und logistikaffinen Organisationen in MV bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Über diesen Logistikatlas haben Sie die Chance, sich von der Fachkompetenz in MV zu überzeugen und davon zu profitieren.